Broschüre zum Teilen

Wer teilt, wird reicher. Und das Leben anderer Menschen wird ebenfalls bereichert. Eine kleine Broschüre mit vielen praktischen Ideen rund um das nachhaltige Teilen ist unter www.down-to-earth.de zu bestellen. Viele Links und praktische Hinweise zeigen, wir man Ressourcen und Wissen, Finanzen, Zeit und Räume mit anderen teilen kann. 

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ejus radelt über 12.000 km in 8 Wochen

Die Evangelische Jugend erradelt Jahreslaufleistung eines Kurzstreckenautos

Am Sonntag, den 8. Juli 2012 fand die Abschluss-Radtour der Aktion „ejus radelt“ der Evangelischen Jugend Stuttgart (ejus) statt. Die besonders sportlichen Radler trafen sich bereits in den frühen Morgenstunden, um auf dem Stuttgarter Radel-Thon vom Stadtzentrum aus gen Weilimdorf zu radeln. Dabei war besonderer Einsatz gefragt, denn das Wetter versprach eher regnerisch und unangenehm zu werden. Die Radler ließen sich die Freude am Radeln jedoch nicht nehmen und sammelten, gemeinsam mit später hinzugestoßenen Radlern, allein am Sonntag 611 km für ihre Aktion. Am Ziel angekommen wurden sie mit Sonnenschein belohnt.

In Summe kamen alle Teilnehmenden auf 12.275 gefahrene Radkilometer in acht Aktionswochen vom 21.4. bis 8.7.2012. Eckart Schultz-Berg, Dekan des Dekanatsbezirks Bad Cannstatt: „Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass dies einer durchschnittlichen Jahreslaufleistung eines Autos auf Kurzstrecken entspricht, die hier eingespart wurden.“ Rolf Ahlrichs, Leiter Kommunikation der ejus, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir für die Aktion 42 Jugendliche und jung gebliebene haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen konnten. Unser Ziel, 40.000 km bereits im ersten Jahr zu erradeln haben wir zwar verfehlt. Wir nehmen die Aktion jedoch im nächsten Jahr wieder auf.“ Schmunzelnd ergänzt er: „Sicher schaffen wir es dann.“

Denn die Aktion ist mehr als nur gemeinsam Radfahren. Pro Kilometer zahlen Förderer einen selbstbestimmten Betrag. Mit der so „erradelten“ Summe soll eine Photovoltaik-Anlage (Solarstrom) für das Freizeitheim Kleinhöchberg, Urlaubsziel und Ort der Erholung für Kinder und Jugendliche, finanziert werden. „Die Aktion ist damit mindestens dreifach nachhaltig: Sie fördert die Freude am (gemeinsamen) Radfahren. Sie regt zum Diskutieren über Klimaschutz an. Und sie stärkt Gemeinschaftssinn und Gemeinwohlökonomie der ejus“, lobt Franziska Köppe, Inhaberin von praktisch NACHHALTIG, eine der Unterstützerinnen der Aktion.

So gönnt man sich nach der Siegerehrung auf der sonnigen Terrasse des Waldheims in Stuttgart-Weilimdorf einen gemütlichen Ausklang bei Kaffee oder Tee, Eis und Kuchen, und radelt am Abend beschwingt zurück nach Hause.

„ejus radelt“ ist Teil des vielseitigen Schwerpunktthemas „Selbstverständlich nachhaltig“. Nähere Informationen zum Projekt und die Ergebnisse: www.ejus-radelt.de

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„Über Allmach…

„Über Allmacht und Ohnmacht der Konsumenten“

Nachtschicht-Gottesdienst in der Jugendkirche Stuttgart mit dem Regisseur Valentin Thurn

am 22. April 2012 um 19:00 Uhr

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste davon bereits auf dem Weg vom Acker in den Laden. Gleichzeitig leiden etwa eine Milliarde Menschen täglich an Hunger. Der Film „Taste the Waste“ stellt in eindrucksvollen Bildern die Verschwendung und den Überfluss der Industriestaaten dem Mangel und Hunger in armen Ländern gegenüber. So hat er schon viele Menschen in Deutschland zum Nachdenken gebracht. Und das ist wichtig. Denn die Einzigen, die an dem Wegwerfwahnsinn etwas ändern können, sind wir selbst. Der Regisseur des Films Valentin Thurn zeigt uns mit Filmausschnitten und im persönlichen Gespräch, wie wir als Verbraucher Macht ausüben können. Dabei geht die  Nachtschicht  wieder einmal ganz neue Wege: diesmal zum Jugendkirchenfestival in die Martinskirche. Das junge Nachtschichtteam und das Team des Jugendkirchenfestivals freuen sich, gemeinsam mit Ihnen über unsere alltägliche Macht im Einkaufswagen nachzudenken.

Musik: CoK – Stefan Charisius an der Kora (westafrikanische Harfe) und die Band AFREAX (Afro-Beat) aus den Wagenhallen

Der Nachtschicht-Gottesdienst findet statt im Rahmen des Schwerpunktthemas „selbstverständlich nachhaltig“ und ist eine Kooperation des Nachtschicht-Teams mit der Jugendkirche und der ejus. Mehr Infos.

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„ejus radelt“

Die Aktion der Evangelischen Jugend Stuttgart zum Schwerpunktthema „Selbstverständlich nachhaltig“

Fahrradfahren ist „selbstverständlich nachhaltig“, macht Spaß, ist gesund, spart eine Menge CO² und verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Mitmachen bei „ejus-radelt“ ist ganz einfach. Alle aktiven Mitradler können ihre gefahrenen Kilometer hier eintragen. Pro Kilometer zahlen Sponsoren einen bestimmten Betrag. Mit der so „erradelten“ Summe wird eine Photovoltaik-Anlage (Solarstrom) auf dem Dach des Freizeitheimes Kleinhöchberg finanziert. Die Aktion ist damit mindestens doppelt nachhaltig.

Die Aktion startet am ersten Forum der Evangelischen Jugend Stuttgart am 21. April 2012 und läuft bis zum 8. Juli 2012. Also: jetzt schon das Fahrrad aus dem Keller holen, putzen, wenn nötig reparieren und schon mal trainieren. Ab 21. April dann richtig Kilometer machen.

Zum Abschluss von „ejus-radelt“ gibt es eine große Sternfahrt am Wochenende 7.-8. Juli 2012 auf der Strecke des Stuttgarter „Radelthons“ mit kurzen und langen, bequemen und sportlichen Radel-Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für sportliche und weniger sportliche Menschen.

Viel Spaß beim „Kilometer machen“ wünscht die Lenkungsgruppe für das Schwerpunktthema.

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ejus radelt: Hier können die Kilometer eingegeben werden!

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Klimasparbuch für Stuttgart

„kleine taten — GROSSE WIRKUNG: Klimasparbücher 2012“ – Für alle Aktiven im Bereich Klimaschutz und solche, die es werden wollen
Klimaschutz? Das klingt wichtig, aber auch mühsam und nach unkomfortablen Einschränkungen, nach Gutmenschentum und Birkenstock. Wichtig? In der Tat! Mühsam? Eigentlich nicht – wenn man weiß, wie. Und was die Einschränkungen und das Image betrifft: Es gibt immer pfiffige Alternativen. Klimaschutz ist cool und hipp. Nicht nur das: Die Wahlmöglichkeiten sind nicht nur gut, sie sind meistens auch ein Gewinn für die eigene Lebensqualität. Was jeder selbst tun und so im Kleinen Großes hier vor Ort bewirken kann, zeigen die Klimasparbücher 2012. Der Clou: Leser erfahren, wie sie dabei auch noch Geld sparen können. Im Mittelpunkt steht unser tägliches Leben: was wir essen und konsumieren, wie wir von A nach B kommen, wie wir wohnen und bauen. Die Klimasparbücher stellen pragmatisch Klimabilanzen für die Dinge des täglichen Lebens auf. Auf bis zu 120 Seiten präsentieren sie für häufig benötigte Produkte oder Dienstleistungen klimafreundliche Alternativen und mit dem grünen (Spar)Schwein auch den finanziellen Vorteil. Ab sofort können die Klimasparbücher 2012 mit bis zu fünfzig Gutscheinen – angefangen vom leckeren Biobrot, über Biokiste und Naturkosmetik bis hin zu Ökomode, Fahrradservice oder Energieberatergutschein über praktisch NACHHALTIG (vor)bestellt werden.

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Tipps für einen „nachhaltigen“ Einkauf

www.Saubere-kleidung.de: Kampagne für saubere Kleidung, besonders auch „Eilaktionen“ beachten
www.mode.cleanclothes.at: Kampagne für faire Arbeitsbedingungen weltweit
www.cleanclothes.at/firmen-check: „Das Datenbankprojekt der Clean Clothes Kampagne liefert dank einer europaweiten Firmenbefragung und Analyse erstmals standardisierte und untereinander vergleichbare Profile von Fashion- und Outdoor-Unternehmen. Über 50 Unternehmen wurden in der Datenbank der Clean Clothes Kampagne erfasst.“
www.suedwind-institut.de: Für eine gerechte Weltwirtschaft
www.inkota.de: „Als ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Weltläden, Kirchgemeinden und vieler Einzelengagierter verstehen wir uns als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Mit unserer Arbeit setzen wir uns für eine Welt ein, in der die Lebensinteressen aller Menschen mehr zählen als das ökonomische Interesse der Privilegierten.“
www.ci-romero.de: „Die Christliche Initiative Romero (CIR) setzt sich seit 1981 für Arbeits- und Menschenrechte in Ländern Mittelamerikas ein…. Ziel ist, durch solidarisches Handeln eine Brücke zwischen den Entwicklungsländern und Deutschland zu schlagen. Im Sinne ihres Namensgebers, des 1980 ermordeten salvadorianischen Erzbischofs Oscar Arnulfo Romero, setzt sich die Christliche Initiative Romero gegen Ungerechtigkeitsverhältnisse ein und ergreift Partei für die Armen.“
www.kirstenbrodde.de: Blog zum Thema „Grüne Mode“
http://korrekte-klamotten.de: „Hier bloggen Labels, Vertriebe und Freunde nachhaltig produzierter Kleidung.“
www.fairkaufen.net: „Das Netzwerk für bewussten und nachhaltigen Konsum“
www.fairwertung.de: „Seit 1994 engagiert sich das bundesweite Netzwerk aus gemeinnützigen und kirchennahen Organisationen für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung. Als erste Organisation hat der Verband Standards für Kleidersammler entwickelt. Er informiert außerdem über Hintergründe und Zusammenhänge, aber auch über fragwürdige Praktiken. FairWertung klärt über den globalen Handel mit gebrauchter Kleidung auf und setzt sich für den Ausbau von Secondhand-Strukturen in Deutschland ein.“
http://www.welt.de/wirtschaft/article13737261/Die-Macht-des-Kaeufers-im-Supermarkt.html: Guter Artikel über die Macht des Kunden im Supermarkt
http://slaveryfootprint.org/: Wie viele Sklaven arbeiten für dich?
http://www.anders-wachsen.de/de/27/p1/werwirsind.html: „Wo wollen wir wirklich wachsen? In der Wirtschaft? Oder an Lebensqualität?“

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WELTbewusst-Seminar in Stuttgart

Am 10./11. Dezember findet ein Wochenendseminar der Bundjugend statt über „konsumkritische Stadtführungen“. Beim Jugendtag hat das Seminar konsumkritische Stadtführung bereits großes Interesse geweckt, bei Jugendlichen, jungen Erwachsenen und nicht zuletzt bei der Presse.

Hier der Link: http://bw.bundjugend.de/termin/weltbewusst-seminar-in-stuttgart/

Ziel des Seminars ist u.a., dass sich in Stuttgart eine Gruppe gründet, die zukünftig regelmäßig Stadtführungen anbieten will.

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Entscheidungshilfe für den Fisch-Einkauf

Fische und andere Meeresfrüchte sind beliebt. Sie gelten als gesund und sind Bestandteil einer modernen und leichten Küche. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach den Meeresbewohnern. Das hat dazu geführt, dass mittlerweile 85 % der Fischbestände weltweit überfischt oder von Überfischung bedroht sind (Angaben des WWF). Welchen Fisch kann man da noch mit gutem Gewissen kaufen? Der WWF-Einkaufsratgeber Fische & Meeresfrüchte gibt eine Entscheidungshilfe. Download als PDF.

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BDKJ bietet Anregungen zum Schwerpunktthema.

Wer Lust hat, sich mit der ökologischen Säule der Nachhaltigkeit (Klimawandel) zu beschäftigen der findet im Aktionsheft des BDK zur Aktion „Klima FairWandeln“ einiges an Hintergrundinformation und einige methodische Aktionsvorschläge. http://www.bdkj.info/fileadmin/BDKJ/Fachstelle_Globales_Lernen/Jugendaktion_2011/Aktionsheft_Klima_03.pdf

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