Infos

Auf Öko-Strom umstellen, Energiesparlampen verwenden, das Auto mal stehen lassen, faire oder regionale Produkte kaufen – jeder weiß wie es geht und alle sind dafür.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Nicht nur große Unternehmen, auch Jugendverbände und Kirchen fühlen sich verpflichtet. Wieso hören wir dennoch täglich Nachrichten vom Klimawandel, vom Artensterben, von Rohstoffknappheit, von wachsender Armut? Wieso klappt es nicht mit der Nachhaltigkeit? Die Delegiertenversammlung der Evangelischen Jugend Stuttgart entschied sich mit großer Mehrheit dafür, Nachhaltigkeit zu ihrem Schwerepunktthema zu machen. Dieser Blog begleitet das Schwerpunktthema.

5 Antworten zu Infos

  1. ejus schreibt:

    Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July ist einer Pressemitteilung von gestern (14. März) zufolge dafür, „das Ende der Atomenergie ins Auge zu fassen“. Er sprach sich für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien und einen bewussteren Umgang mit Energie aus.

    Die vier großen Kirchen im Land (die Evangelische Landeskirche in Baden, Evangelische Landeskirche in Württemberg sowie die römisch-katholischen Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg) haben gemeinsam eine eigene Energieversorgungs-Agentur gegründet, die „Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen mbH“, kurz KSE, mit Sitz in Überlingen.

    Alle Einrichtungen der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart und des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart beziehen über KSE Ökostrom, also auch das Haus 44. Natürlich gibt es auch im Freizeitheim Kleinhöchberg und in den meisten Jugendräumen saueber Energie!

    Quelle: http://www.ev-ki-stu.de

  2. Beate Fromm schreibt:

    Nachhaltigkeit als Schwerpunktthema der evangelischen Jugend. – Höchste Zeit ist’s dafür!
    Ich finde es wunderbar, dass Ihr Euch nun ganz offiziell mit diesem wichtigen Thema befasst. Bitte denkt daran, dass auch der Fleischkonsum massiv zur Ausbeutung von Tieren, Pflanzen, Wasser, Umwelt beiträgt. Für die Produktion eines einzigen Schnitzels werden ca. 1,8 kg Getreide verprasst, die so der menschlichen Ernährung vorenthalten werden.
    Dazu kommt der immense Wasserverbrauch: Statt einmal Schnitzel essen könnte man ca. 1 Jahr lang duschen.
    Heutzutage gibt es vielfältigste Alternativen zu Fleisch: Seitan-Hamburger, Tofuwürstchen, etc.
    Auch ohne diese Ersatzprodukte ist eine ausgewogene (und nachhaltige!) Ernährung möglich: In Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten und Kartoffeln steckt alles, was der menschliche Körper braucht.
    Probiert’s einfach ‚mal aus 🙂

  3. rexe311 schreibt:

    Wir waren letzten Sommer mit 12 TN auf der Kletterfreizeit in St. Crépin/ Französische Alpen. Wir haben unsere Lebensmittel komplett vor Ort zusammen mit unseren Teilis gekauft und uns beim Kochen an der regionalen Küche orientiert (wir hatten einen französichen Teilnehmer dabei, der war dabei sehr hilfreich!). Wenn ich bedenke, dass wir früher ALLE unsere Lebensmittel in Stuttgart gekauft und in andere Länder gekarrt haben, freut’s mich, dass sich in dieser Hinsicht einiges verändert (hat).

  4. Regina Ullrich schreibt:

    Schon mal mit 40 Konfis (und mindestens ebenso vielen Gepäckstücken) mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf’s Konfi-Wochenende gefahren, beim Umsteigen aus Versehen in den falschen Zug gestiegen und erstaunlich viel später am Ziel angekommen? Auf jeden Fall für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis – kommunikativ, zusammen schweißend und witzig! Und vor allem: selbstverständlich nachhaltig!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s